Strategien zur Gewässer-Regeneration

In Zeiten knapper Kassen wird jede Investition auf den Prüfstand gestellt und bestenfalls zeitlich so weit wie möglich aufgeschoben. Stellt sicht zunächste die Frage, warum eine Gewässer-Regeneration überhaupt notwendig wird oder anderes gefragt, warum verschlechtert sich die Qualität eines Gewässers ohne erkennbare äußere Einflüsse?

Die Überlegung

In Zeiten knapper Kassen wird jede Investition auf den Prüfstand gestellt und bestenfalls zeitlich so weit wie möglich aufgeschoben. Stellt sicht zunächste die Frage, warum eine Gewässer-Regeneration überhaupt notwendig wird oder anderes gefragt, warum verschlechtert sich die Qualität eines Gewässers ohne erkennbare äußere Einflüsse?

Vielen Gewässer, inbesondere Baggerseen leiden darunter, dass bedingt durch Zu-und Abschlüsse Nährstoffe in das Wasser gelangen, aber nie wieder hinaus. Laub von angrenzenden Bäumen, abgestrobene Pflanzenteile, z.B. von Algen oder auch Dünger von umliegenden Feldern, der durch Regenwasser eingespült wird. Auch trägt bei vielen Seen der Kot der Wasservögel erheblich zur Eutrophierung bei. Das Ergebnis sind wachsende Schlammschichten, Trübung des Wassers mit deutlich abnehmender Sichttiefe und Einschränkungen für das organische Leben wie Krankheiten oder Reduzierung des Bestandes. 

Die Wissenschaft hat sich seit Langem des Themas angenommen - Ihr Credo lautet:

Nachhaltige Bekämpfung der Ursachen z.B. durch: 

  • Verbesserung der Abwasserentsorgung
  • Information und Beratung der Landwirte
  • Beseitigung von punktuellen Nährstoffquellen und einiges mehr.

Der Ansatz ist der richtige - aber Probleme bleiben:

  • Die Wirkung dieser Maßnahmen lässt Jahre, teilweise Jahrzhehnte auf sich warte – zu lange für viele Gewässer!
  • Eine Verminderung der Einleitung bedeutet nicht, dass die Nährstoffe im Gewässer abnehmen, es heißt nur, dass die Zunahme verlangsamt wird. 

Dies bedeutet, dass der wissenschaftliche Ansatz durch fundierte Strategien unterstützt werde muss, die kurzfrisitg wirken, die negative Entwicklung zu stoppen und den Zusatnd zu verbessern!

Strategie 1: "Die Bewährte" - Abwarten

Abwarten und Aufschieben ist eine der beliebtesten Strategien – zunächst ist nichts so dringend, als dass es nicht noch dringender werden könnte, außerdem besteht in vielen Fällen die Hoffnung, dass sich das Problem von selbst erledigt.

Phase 1 – Die schleichende Verschlechterung

Erkennbar für den Fachmann verschlechtern sich die Parameter des Gewässers. Zunächst nur mit Messnungen zu belgen, später mit dem Auge immer deutlicher erkennbar!

Phase 2 – Ausfall der Nutzung

Der Freizeitwert für die Bevölkerung nimmt rapide ab, die Freude am Erholen, Baden oder ANgeln nimmt stetig ab, am Ende ist das Gewässer für den Menschen nicht mehr nutzbar.

Phase 3 – Der Kollaps

Das Gewässer ist am Ende und meldet dies deutlich durch seinen intensiven Geruch; nun lassen sich die Probleme nicht mehr wegdiskutieren- eine neue Stratgie muss her!

Strategie 2: "Die Brachiale" - Ausbaggern

Einfach zu verstehen: Wasser ablassen, eintrocknen lassen, Schlamm mit dem Bagger herausholen, abfahren und deponieren. Danach befüllen und fertig.

Dass von der ehemaligen Flora und Fauna nicht mehr vorhanden ist muss wohl in Kauf genommen werden, genauso wie die Schäden, die durch Lastwagen und Baumaschinen entstehen. 

Entscheidend sind hier jedoch die Kosten – Maschineneinsatz, Arbeitsstunden und Deponiekosten ergeben eine stattliche Summe. 

Nur überschlägig – ein See mit 0,5 ha und einer 30 cm dicken Schlammschicht liefert etwa 1.500m³ Material. Sofern der Schlamm als gering belastet eingestuft wird, betragen die Kosten für die Deponie bereits ca. 15.000 €.

Davon abgesehen: Das Problem ist nicht beseitigt – bereits nach kurzer Zeit beginnt der Kreislauf von vorne…

Strategie 3: "Die Umständliche" - Absaugen

Etwas eleganter als die vorstehende Strategie ist das Absaugen. Mit Pumpen an Land und Schläuchen am Seegrund wird der Schlamm abgezogen. 

Natürlich ist das für die Pflanzen- und Tierwelt schonender als Strategie 2 – aber sicher können Sie sich vorstellen, was außer Schlamm noch alles abgesaugt wird. 

Durch hohe Energiekosten und das aufwendige Umsetzen der Entnahmeleitungen ist das Verfahren keineswegs presgünstig – für unseren Beispielsee mit 0,5 ha und 30cm Schlamm entstehen Kosten von ca. 13.000 €.

Dabei ist noch nichts über die Beseitigung des Schlammwasseres ausgesagt. Im günstigsten Fall kann es auf umliegenden Flächen verrieselt werden, im schlechtesten bauen Sie Polder, aus denen später der getrockete Schlamm abgefahren wird. 

Und – auch hier – die Ursache ist nicht beseitigt.

Strategie 4: "Die Einleuchtende" - Luft einpressen

Klar – wenn Sauerstoff am Seegrund fehlt, dann bringt man eben welchen dorthin.

Leider gibt es 3 Probleme:

  • Das Einbringen sollte flächig erfolgen, was den Einsatz einzelner Einblas-Stellen verbietet. 
  • Die Einbringung muss feinblasig erfolgen um die Verluste zu minimieren. 
  • Für die Luftverdichtung werden Kompressoren benötigt. Diese benötigen eine Infrastrukut und verursachen hohe Energiekosten. 

Fazit: In der Theorie gut, in der Praxis mangelhaft!

Strategie 5: "Die Intelligente und Kostenbewusste

aquamotec®-Anlagen sind kleine Inseln, die auf dem See verankert werden. Über einen Schlauch, der dicht über dem Seegrund fixiert ist, saugen sie sauerstoffarmes Wasser an die Oberfläche. 

Sie erzwingen damit einen Zirkulation, die wiederum sauerstoffreiches Oberflächenwasser an den Seegrund bringt und damit eine kontnuierliche Zunahme des Sauerstoffgehaltes im Tiefenwasser bewirkt.

In der Folge kommt es durch die wieder einsetzende Oxydation zu einem markanten Schlammabbau und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Biologie – die Gesundung des Gewässers tritt ein. 

Da dieser Prozess 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr kontinuierlich läuft, kann mit geringer Leistung eine schonende Regeneration gefahren werden ohne eine zusätzliche Belastung der Tiere und Pflanzen – im Gegenteil, bereits nach wenigen Tagen sammeln sich Fische um die Anlage herum an, da sie hier bereits bessere Lebensbedingungen vorfinden. 

Aber zurück zum wissenschaftlichen Ansatz...

  • Setzen Sie auf Nachhaltigkeit und langfristige Strategien und lassen Sie, bis diese ihre Wirkung entfalten aquamotec® die Arbeit tun.
  • Danach setzen Sie ihre aquamotec®-Anlage in das nächste bedürftige Gewässer und lernen dabei Nachhaltigkeit in unserem Sinne kennen.
  • aquamotec®-Anlagen sind aus hochwertigen Materialien gefertigt und arbeiten auch nach einem Jahrzehnt zuverlässig wie am ersten Tag.

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